Der THW-Film

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Einsatz-Gerüstsystem (EGS)

Die Vorteile des EGS Einsatz-Gerüstsystem (EGS) liegen neben dem vergleichsweise geringen Handlinggewicht vor allem in der Vielseitigkeit. Neben der Kernaufgabe Abstützen von einsturzgefährdeten Gebäuden (Gebäudeteilen) ist das Einsatz-Gerüstsystem (EGS) auch für zahlreiche andere Aufgaben im Bergungs- und Rettungswesen einsetzbar. Hierzu gehört der Bau von Arbeits- und Rettungsplattformen ebenso wie der Stegebau.

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Das Einsatz-Gerüstsystem (EGS) besteht in Basis aus den Bausätzen 1-4. Dazu gibt es eine Reihe Sonderbausätze, wie z. B. den Rüstholzsatz, die Ankerstäbe oder die Mehrzweckplane.

Da das Einsatz-Gerüstsystem (EGS) keine eigene Fachgruppe ist, wird der Aufbau mit dem Personal der Bergungsgruppen bestritten. Da es im Abstützbereich um Statik und damit um Sicherheit geht, empfiehlt es sich unbedingt die THW-Baufachberater bei Einsätzen mit dem Einsatz-Gerüstsystem (EGS) anzufordern.

Die zum Aufbau benötigte Werkzeugausstattung ist recht einfach: Latthämmer, Wasserwaage und Holz zum Unterbauen reichen in den meisten Fällen völlig aus. Wo sich Ortsverbände auf das EGS spezialisiert haben, ist es in der Regel fest verlastet. Hierzu gibt es unterschiedliche Konzepte, die vom normalen 2-Achsanhänger bis hin zu Wechselpritschen reichen.

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Größere Materialmengen Einsatz-Gerüstsystem (EGS) existieren u. a. in den Ortsverbänden Bonn, Bergkamen, Datteln, Dorsten-Gladbeck, Dülmen, Gütersloh, Hückelhoven, Recklinghausen und Remscheid.